Lola’s Kitchen – Cakes die allen schmecken

Mit der Herstellung von glutenfreien, laktosefreien Kuchen ohne raffinierten Zucker hat das sich Unternehmen Lola’s Kitchen einen Namen in der Schweiz gemacht. Erst seit kurzer Zeit sind die leckeren Cakes nun auch im Hotel Adula erhältlich. In einem Interview verrät Gründerin Alina Russ, welche Ziele das Unternehmen in nächster Zeit verfolgt und weshalb die Cakes so gut schmecken.

 

Was hat dich dazu bewegt, Lola’s Kitchen zu gründen?

Ich habe selbst Laktose- und Glutenunverträglichkeiten und wollte ohne Reue geniessen können. Obwohl die Dessertwelt raffiniert, kreativ und vielfältig ist, bietet sie wenige oder nicht zufriedenstellende Alternativen an. Deshalb habe ich es mir zum Ziel gesetzt, superleckere vegane Kuchen herzustellen, die gesund sind und dazu ‹wow› aussehen.

Kurzerhand habe ich den ersten veganen Schweizer Lieferservice für vegane und glutenfreie Kuchen gegründet – damals war ich noch unterwegs in Portugal. Für den Namen „Lola“ entschied ich mich, da mir ein Jugendfreund früher diesen Spitznamen gegeben hat und mich zu dieser Zeit viele so nannten.

 

Wo lässt du dich für deine leckeren Kreationen inspirieren?

Inspiration findet man an allen Orten. Eine grosse Rolle spielen hierbei natürlich die sozialen Medien. Aber auch an Networking-Events lernt man jeweils unglaublich viele inspirierende Persönlichkeiten kennen. Des Weiteren können wir dank dem Feedback, dass wir an unseren physischen Verkaufsstellen erhalten, unsere Produkte verbessern und neue kreieren. Hinzu kommen Kooperationen, Workshops, Podcasts oder Messen, wo sich ständig neue Ideen entwickeln können.

 

Worin unterscheiden sich deine Cakes von anderen veganen Anbieter*innen?

Unsere Produkte sind die einzigen Desserts, die vegan, ohne Gluten, Laktose und raffinierten Zucker auskommen. Viele Anbieter*innen bieten nur Produkte mit einem der genannten Aspekte an, was mich auch freut zu sehen. Unsere Kuchen hingegen, kann praktisch jeder und jede geniessen ohne sich um Allergene sorgen zu müssen. Genau aus diesem Grund bringen Lola’s Cakes unsere Kundschaft zum Strahlen.

Unser Unternehmen mit Standort in Zürich legt grossen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Wir achten darauf, dass Zutaten einen möglichst kurzen Weg bis zu unserem Produktionsort zurücklegen. Bei den Zutaten, die nicht regional erhältlich sind wie beispielsweise Kaffeebohnen, Vanilleschoten und Schokolade, achten wir uns darauf, dass sie einen möglichst kurzen Weg bis zu unserem Produktionsort zurücklegen und fair bezogen werden. Mit unseren Kreationen haben wir dadurch ein Nischenprodukt im Bereich «Dessert» entwickelt, denn sie schmecken gleich wie die Originale. Um das zu erreichen, benötigt man eine gewisse Raffinesse.

 

Weshalb werden vegane Produkte, deiner Meinung nach, in der Gesellschaft besser akzeptiert als noch vor einigen Jahren?

Ich denke, dass diese Akzeptanz durch mehrere Faktoren beeinflusst wurde. Heutzutage legen wir mehr Wert auf das Tierwohl und den Umweltschutz als noch vor einiger Zeit. Vor allem das Thema Umweltschutz stand in den letzten Jahren oft im Fokus, wodurch eine grosse Nachfrage nach pflanzenbasierten Produkten entstand. Des Weiteren hat sich die Technologie stark verbessert und vegane Produkte schmecken unverfälscht echt wie Lebensmittel mit tierischem Ursprung. Obwohl wir in unseren Produkten keine tierischen Lebensmittel verwenden, hören wir von unseren Kunden oft, dass unsere veganen Leckereien genauso cremig und reichhaltig schmecken.

 

Welche Ziele strebt „Lola’s Kitchen“ in nächster Zeit an?

Lola’s Kitchen hat einige grosse Ziele vor sich. Zum Beispiel arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere bestehenden Prozesse zu optimieren. Seit Frühling verkaufen wir unsere Kuchen in unserem Pop-Up-Store in der Europaallee in der BRIDGE. Ausserdem stehen wir kurz vor der Gründung einer Aktiengesellschaft und sind unter anderem auch dabei in unsere brandneue Produktionsstätte einzuziehen. Ein grosses Ziel von Lolas Kitchen ist, dass wir alle unsere Produkte schweizweit versenden können, was sogar schon ziemlich bald der Fall sein wird.